Klang der Worte

Belvedere, Wien

Den folgenden Text habe ich nach langer Zeit wiedergefunden, geschrieben vor vier Jahren.
So viel ändert sich in vier Jahren. Doch manche Gedanken, manche Gefühle seltsamerweise nicht.

Ein altes Radio. Alte Musik. Klassische Musik. Traurigkeit. Oder zumindest ein ähnliches Gefühl.
Sommer mit Regen. Oder zumindest mit vielen Wolken. Dafür umso weniger Worte. Mitsummen.
Überlaufen vor lauter Inspiration. Und sobald man sich ein Blatt Papier nimmt nicht wissen, was man darauf krizzeln soll. Malen? Schreiben? Dichten?
Gedichte lesen und beeindruckt sein. Dieser Klang der Worte. Ihn niemals einfangen können.
Appetit auf Schokolade und Kuchen. Tee trinken. Musik machen wollen. Auf einem alten Klavier.
Sehnsucht. Doch wonach genau? Zukunft? Vergangenheit? Einer anderen Gegenwart?
Wissen, dass man nichts ändern kann an diesem seltsamen Gefühl.

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