Frühlingsgefühle

Frühlingsgefühle

Vorfreude auf ein baldiges Wiedersehen. Darauf, dass wir dann endlich ein wenig mehr Zeit haben werden, uns richtig kennen zu lernen; miteinander zu reden.
Ohne dass einige dutzend anderer Leute, die uns zu kennen glauben, zuhören dabei, wie wir versuchen, unsere Lebensgeschichten und Gedanken durch zarte Netze zu verknüpfen.
Viel zu wenig konnten wir unser letztes Treffen nutzen. Wir wollten doch beide nicht zu offensichtlich sein.
Oh, diese Vorsicht!
Doch bei unserem nächsten Treffen können wir so viel reden, wie wir möchten. Oder schweigen und uns anlächeln, verlegen und fragend.

Ich muss an deine Augen denken; so braun, dass man ihnen einfach vertrauen muss.
Und an die kleinen Gesten. Wie du dich zu mir gesetzt hast. Mich angelächelt hast. Diese verstohlenen Blicke…

Worte auf Papier. Das ist es, was uns in den nächsten Tagen und Wochen genügen muss. Vielleicht ist das sogar ganz gut so. Denn solange ich nicht sprechen muss, bin ich mutiger.
Trotzdem kann ich das Wiedersehen kaum erwarten. Wie wir in der Stadt – „deiner Stadt“ – in einem Café sitzen werden. Oder durch die Frühlingssonne schlendern. Und dabei ganz vorsichtig reden werden.

Ich fürchte mich ein wenig davor…

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