Gänsehaut auf dem Herzen

Gänsehaut auf dem Herzen

Dichte Nebelschwaden erhoben sich.
Waberten um Baumspitzen.
Verdeckten Wälder und Berge und Wolken.

Ein einzelner Vogel zieht seine Kreise.
Durch Schichten aus grau.
Grau. Und Grau.
Einsam. Wie ich.
Vielleicht leisteten wir uns auch gegenseitig Gesellschaft.

Um mich herum nur die Bäume.
Die sich hinter dem Nebel versteckten.
Als wollten sie nichts mit mir zu tun haben.

Es war kalt. Sie war richtig so, diese Kälte.
Passte zu diesem seltsamen Gefühl in meinem Herzen.

Ich hatte Gänsehaut auf den Armen.
Ich hatte Gänsehaut auf dem Herzen.

Langsam kroch der Nebel in mein Innerstes.
Breitete sich in mir aus.
Legte sich auf mein Herz,
auf meine Lungen.

Alles wurde ruhiger.
Mein Atem.
Der Atem der Welt.

 

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Ein Gedanke zu “Gänsehaut auf dem Herzen

  1. Im Bett liegen bleiben, bis die ersten Sonnenstrahlen und das Rumpeln der Mitbewohner mich weckt.
    Frühstück. Der Wassrtkocher funktioniert nicht, aber heute ist das okay.
    Der nasse Sattel meines Fahrrads. Dieser wunderbare Geruch einer besseren, saubereren Welt.
    Es nieselt leicht. Und auch wenn ich ein Ziel habe, fühlt es sich eher an, als entdecke ich gerade meine Stadt. Wieder einmal.

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