Und mittendrin der Mond

Nachthimmel

Nachts lag ich noch lange wach, die Augen fest zusammengekniffen, in der Hoffnung so meine Gedanken nicht sehen zu müssen, und lauschte den vorbeirauschenden Autos.
Ich zog die Decke weiter hoch. Wenn ich damit meinen Pessimismus und meine Angst ersticken könnte, ich hätte es sofort getan.
Schließlich öffnete ich die Augen wieder. Wenn ich  nichts sah, hörte ich meine Gedanken nur noch lauter.
Also stand ich irgendwann auf – schlafen würde ich sowieso noch lange nicht können – und starrte aus dem Fenster. Der Himmel sah aus, als hätte jemand nachlässig abertausende Lichter umher geworfen, die nun beruhigend leuchteten. Fast als wären sie Straßenlaternen am Wegesrand zu anderen Planeten.
Und mittendrin der Mond, der alles andere überstrahlte.
Wo war der Mond in meinem Leben?

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