Sehnsucht nach Wildnis

Zelt

Und plötzlich, als ich so in meinem Sessel vor dem geöffneten Fenster saß und die kühle Abendluft hereinströmte, übermannte mich die Sehnsucht.
Ich wollte draußen sitzen, ein wenig frieren, und die Decke fester um mich ziehen. Am Horizont Berge und Wälder sehen, statt Häusern.
Die Luft roch so verlockend frisch.
Ich wollte draußen sitzen, bis ich völlig durchgefroren war und dann in das Zelt und in meinen kuscheligen Schlafsack krabbeln.
Die Zähne nicht vor dem Badezimmerspiegel putzen, sondern vor 110 Meter hohen Klippen.
Die Nachbaren sollten keine neugierigen Menschen sein, sondern Schafe, die fröhlich ihr „Mäh“ riefen.
Und die Hintergrundgeräusche stammten nicht von Autos sondern von Vögeln, dem Wind und dem Meer.

Advertisements

Ein Gedanke zu “Sehnsucht nach Wildnis

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s