Sich cool fühlen

Armbänder

Barfuss laufen. Die Hände tief in den Hosentaschen. In der Sonne sitzen und philosophieren. Limo trinken – aus der Flasche mit Strohhalm. Nur mit Zitaten antworten. Stolz auf seine kaputten Chucks sein. Den Arm voll Bänder – aber nicht von Festivals. Laut mitsingen. Mit seinem Wissen angeben. Einer alten Dame helfen. Seine Haare vom Wind zerzausen lassen. Zerfledderte Taschenbücher lesen. Fremde Leute ansprechen. Im Schneidersitz dasitzen. Zur Musik tanzen – Walzer. Sich cool fühlen.
Mut zu schlechtem Geschmack zeigen. Und zum Anders-Sein. Ignorieren was andere denken. Karten spielen. Eine Torte backen. Seine Gefühle aussprechen. Mal mit Lippenstift aus dem Haus gehen. Und mit Nagellack. Nur kurze Sätze bilden. Kindisch sein. Schweigen, wenn man nicht reden will. Reden, wenn man nicht schweigen will. Jedem zeigen, was man liebt. Und wofür man lebt. Etwas selbst machen, anstatt es zu kaufen. Maßlos übertreiben. Nicht immer seine Einzigartigkeit zeigen wollen. Selbstgespräche führen. Die ganze Nacht durchmachen – weil man liest.
Es genießen, cool zu sein. Einfach, weil man sich so fühlt.

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