Von Coolness und Wissen

Museum

Wir spielen Stadt, Land, Fluss. Doch nicht, wie normale Menschen es vielleicht taten, mit Städten, Ländern, Flüssen oder den Namen von Schauspielern. Sondern mit Zaubersprüchen aus Harry Potter. Mit Zitaten von Shakespeare. Mit Titeln von Büchern, die wir gelesen haben.

Unsere Reisen führen uns nicht an Partystrände.
Unsere Reisen führen uns in historische Altstädte. Sie führen uns in Museen. Und zu all den anderen Orten, an denen wir etwas lernen können.

Andere Leute sagen: „Frag Google.“
Wir sagen: „Fuck Google. Ask Hermione!“

Und trotzdem haben wir einen Google-Suchverlauf:
Binomische Formeln
Lawrence von Arabien

Luna Lovegood, Spectrespecs
John Green Happydance

Wir haben mehr Bücher gelesen als all unsere Deutschlehrer zusammen.
Und verwenden den Genitiv korrekter als sie es tun.
Wir kennen Zitate, die von solch historischen Menschen stammen, dass sie weder unser Englisch- noch unser Geschichtslehrer kennt.
Wir stellen Fragen, stellen infrage, beantworten uns die Fragen selbst.
Und wenn wir das nicht können, sorgen wir dafür, dass wir es das nächste mal tun.

Ja, wir sind Nerds.
Ja, wir sind Freaks.
Und ja, wir sind dennoch cool. Oder vielleicht auch gerade deswegen.
Denn Coolness liegt im  Auge des Betrachters.
Und was ist cooler als Wissen?

Advertisements

2 Gedanken zu “Von Coolness und Wissen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s