Liebeserklärung an F. – Teil II

Tauben

Es heißt, eine Frau solle einen Mann finden, der sie das fühlen lässt, was sie fühlt, wenn sie Musik hört.
Bei uns bist du derjenige, der für die Musik zuständig ist.
Und ich bin diejenige, die beinahe platzt vor Gefühlen.

Es heißt, eine Frau solle einen Mann finden, der sie zum Lachen bringt.
Du erzählst keine Witze.
Brauchst du auch nicht.
Ich fange zu strahlen an, sobald du den Raum betrittst.
Als würdest du das Licht anschalten.

Es heißt, eine Frau solle einen Mann finden, der sie respektiert.
Respekt ist kein Ausdruck mehr für das, was du mir entgegenbringst.
Das ist Aufbauen und Festhalten und Weitertreiben und Herausfordern und Auffangen.
Und alles zur selben Zeit.

Es heißt, eine Frau solle einen Mann finden, der sie auf Händen trägt.
Gut, dass du so stark bist.
Und gut, dass wir trotzdem beide selbst laufen können.
Denn wir sind eins und zwei und alles zusammen.

Es heißt, eine Frau solle einen Mann finden, der sie zur besten Version ihrer selbst macht.
Und du hast mich nicht zu dieser Version gemacht.
Du hast mir diese Version von mir gezeigt.
Sie war schon lange da.
Doch bevor du kamst, wusste ich gar nicht, dass es diese Version überhaupt gibt.

Es heißt, eine Frau solle einen Mann finden, der Sinn für Romantik hat.
Ich hasse Romantik.
Und ich liebe dich.

Teil I
Teil III

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3 Gedanken zu “Liebeserklärung an F. – Teil II

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