Nehmt euch in Acht!

Women are the strong ones

Wir wurden erzogen, uns selbst dann noch zu entschuldigen, wenn jeder Mann sich schon längst das Recht genommen hätte, zuzuschlagen.
Wir wurden erzogen, brav und freundlich zu sein. Immer Bitte und Danke zu sagen für Dinge, die für jeden Mann selbstverständlich sind.
Wir wurden erzogen, uns klein zu fühlen und schwach. So schwach. Immer wieder schwach.

Ich bin hier um euch zu sagen, dass wir stark sind.

Wir sind diejenigen, die freundlich lächeln können, während wir im Hintergrund Pläne schmieden, die ganze Stadt zu verbrennen. Mitsamt diesen Gesichtern, die uns zu unterdrücken versuchen.
Wir sind diejenigen, die den Nachwuchs großziehen. Und damit unsere eigene Armee an Toleranz und Gleichberechtigung. Wenn wir sie nur lange genug fernhalten von Männern mit falschen Vorstellungen.
Wir sind diejenigen, die dann zuschlagen können, wenn es niemand erwartet. Denn von uns erwartet es niemals jemand.

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14 Gedanken zu “Nehmt euch in Acht!

  1. Mit brav und klein hat bei mir nicht funktioniert, und dank 2 Brüdern habe ich gelernt mich zu wehren – schlagkräftig. Das würde ich heute auch tun, wenn nötig. Doch es geht um die innere Haltung und Ausstrahlung von Stärke und Schwäche.

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  2. Schon traurig, wie uns die Gesellschaft in eine Rolle gepresst hat.. Von der „stillschweigenden“, alles ertragenden, schwachen Frau, einer kleinen Maus, die keine Wut oder Aggression zu zeigen hat.. Ich bin auch dafür, diese Seite viiiel viel öfter mal raus zu lassen! Mal alles raus zu schreien, zu weinen, zu wüten! Ganz entgegen das Klischee..
    Wir sollten nicht immer so ÜBERANGEPASST sein!

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  3. WOW. The Amazones come back … und sie werden hoffentlich nicht genauso zu Bestien wie die entsprechenden Männer. Denn dort waren auch schon welche. Wir brauchen Kriegerinnen des Herzens. Ihre Schwestern gab es schon, zb die würdevollen und souveränen Minoerinnen. Sie liefen auf den Stier zu , packten die Hörner und flogen über ihn hinweg , um dann sanft und sicher in den Armen derjenigen oder desjenigen zu landen der oder die bereit und fähig dazu war. Sie zähmten die Dämonen.

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    1. Das mag so sein. Aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob wir vom Gleichen reden…. Mir ging es konkret um die Angst, die Frauen haben müssen, Männer aber nicht.
      Wie oft hast du dir schon eine Waffe gewünscht, um wenigstens äußerlich so zu wirken als hättest du eine Chance gegen das andere Geschlecht? Wie oft hast du dich gefragt, was du anziehen darfst, um nicht unnötig gefährdet zu sein (und ich meine jetzt nicht die Entscheidung zwischen super Mini- oder normalen Minirock, sondern ob überhaupt Rock). Wie oft hast du den Platz/den Zug/die Straßenseite gewechselt aus (begründeter) Angst vor dem anderen Geschlecht? DAS ist Alltag.
      Natürlich darf man nicht alle Männer verteufeln. Und es sind auch manchmal Frauen die Täter. Der Text war schließlich „nur“ eine Verarbeitung von Erlebtem….

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      1. Okay, da muss ich dir recht geben, ein wenig klingt es wirklich so. Ganz so ist es nicht gemeint. Beachte aber bitte: mein Blog ist eine „Textwerkstatt“ – nicht alle Texte sind so perfekt und entsprechen 100 Prozent der Wirklichkeit. Müssen sie ja auch nicht, bin ich der Meinung…

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      2. Klar, für Männer gibt es keinen Grund, einen Krieg zu beschwören. Warum sollten sie auch, wo sie doch die Vorteile haben?
        Und es muss doch auch gar kein Krieg sein. Warum nicht einfach Gleichberechtigung?

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      3. Männer sterben 7 Jahre früher, sie machen einen Großteil aller Überstunden, sie machen alle gefährlichen Jobs und stellen demnach auch den allergrößten teil der Personen, die im Job sterben. Sie zahlen 70% der steuern, die diesen Staat finanzieren und die meisten Kinder und Frauen werden von Männern finanziell stark unterstützt.
        Männer werden für gleiche taten härter bestraft. Sie sind die hauptopfer von Gewalt. Männer mussten trotz kurzen Lebens Bundeswehr oder Zivildienst machen, Männer hatten ein späteres Rentenalter, Männer werden nach Trennung eher von ihren Kindern entfremdet, Männer zahlen eher Unterhalt.

        Kannst du mir ein Gesetz sagen bei dem Frauen benachteiligt sind?

        Wenn Gleichberechtigung erreicht werden soll, dann musste man wohl erst einmal das Familienrecht zugunsten der Männer ändern

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      4. Danke! Du bist der erste Mensch, der mir mal vernünftige Argumente bringen kann. Allen anderen Menschen fällt außer dem allgemeinen Gejammer nämlich nichts ein.
        Allerdings braucht es kein Gesetz, um Frauen zu benachteiligen. Das macht die Gesellschaft und die Natur von ganz allein.

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      5. Die Natur?
        Bei der Gesellschaft würde ich sagen, dass Frauen und Männer vor- und Nachteile haben. Häufig bedingen sie sich: wer mehr Zeit mit den kindern verbringen will und einen Partner, der einen nicht versorgen kann, ablehnt muss sich auch nicht wundern, wenn die Gruppe der potentiellen Partner mehr verdient.

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      6. Es gibt eigentlich nur Frauen – nie Männer -, die einmal im Monat vor Schmerzen nur im Bett bleiben können (fahr mal an solchen Tagen in den Urlaub, geh zum Arbeiten, führ ein normales Leben). Schwangerschaft. Geburt. Körperliche Schwäche. (Gut, das lässt sich durch erheblichen Mehraufwand ausgleichen). So viel zur Natur.
        Bei der Gesellschaft hast du recht: Viele Frauen stellen sich selbst noch immer in diese Rolle. Sie wollen einen „Versorger“ als Partner, jemanden der ihnen die Türen öffnet und die Rechnungen zahlt. Und wundern sich dann, wenn sie zu Kind statt Karriere gedrängt werden. Die sind dann doch selbst schuld.
        Doch nicht alle Frauen sind so…

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      7. Und auch längst nicht alle Männer sind so, wie es das Klischee darstellt. Womit das Klischee als solches identifiziert ist. Ich kenne keinen einzigen Fall in meinem Bekanntenkreis, der dem standardisierten Konstrukt der Geschlechterkonstellation nahekommt. Meine Beziehung eingeschlossen.

        Um bei den Gesetzmäßigkeiten der Natur zu bleiben, sollte man zu Protokoll geben, dass es in erster Linie Männer sind, die bei Revierkämpfen verletzt und getötet werden. Auf die Gesellschaft übertragen: Es ist mitnichten so, dass Männer unbeschwert durch den Alltag tapern. Je nach Ortsteil, allgemeiner Stimmungslage oder Dunkelheit, sind es nämlich eher die Männer, die vermöbelt werden. Ohne Grund, ohne irgendeinen Anlass.

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