Immer in Bewegung bleiben

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Während mein Wandergefährte das Zelt aufbaute, musste ich warten. Was in den Schottischen Highlands schnell dazu führen kann, von Mücken gefressen zu werden. Die einzige Lösung: Immer in Bewegung bleiben.
Und während ich also diesen Hügel hinauf und hinunter ging, durch das hohe, nasse Gras stiefelte, wurde mir bewusst, dass das eine Metapher für mein ganzes Leben war:
Immer in Bewegung bleiben.
Bloß nicht stehen bleiben.
Ich setze ‚kein Fortschritt‘ mit ‚Rückschritt‘ gleich.
Für mich gibt es keine Pause. Es gibt nur ein Gas: Vollgas.

Der Wind pfiff mir um die Ohren, vertrieb damit die Mücken, doch ich konnte nicht stehen bleiben. Auch wenn meine Muskeln vom langen Wandern erschöpft waren. Immer weiter. Nicht stehen bleiben. Stattdessen dachte ich an mein bisheriges Leben zurück.
Wie ich früher nicht darüber nachgedacht hatte, was ich tun möchte, was ich überhaupt tue. Das Leben floss einfach so vor sich hin. In der Kindheit ist man so sehr mit Wachsen beschäftigt, da kommt die Bewegung ganz von selbst.
Dann wurde ich älter und angeblich erwachsener und hatte immer noch keine Ahnung, was das Leben so tut. Was ich vom Leben so möchte. Was ich von mir selbst möchte. Ich hatte keine Ziele, außer das nächste Wochenende, den nächsten Urlaub, das nächste Treffen mit meiner besten Freundin.
Und so trat ich irgendwann einfach auf der Stelle. Ich blieb in Bewegung, schließlich musste mein ruheloser Kopf beschäftigt werden. Ich lernte Gedichte, brachte mir ein Musikinstrument bei, verbrachte ganze Abende im Internet um mich ‚inspirieren‘ zu lassen, begann zu schreiben.  Ziellos und planlos.
Das, was ich tat, war blinder Aktionismus. Pseudo-Aktivität. Schein-Fortschritt.
Wenn ich jetzt zurückblicke, werde ich wütend auf mich selbst. So viele Chancen ungenutzt. So viele Veränderungen nicht ausprobiert. Auf der Stelle geblieben, obwohl ich mich so zermürbt habe.

„Non, je ne regrette rien“ würde ich so gerne sagen. Früher hätte ich auch behauptet, dass ich tatsächlich nichts bereue. Ich war schließlich immer in Bewegung und Bewegung war gut. Doch jetzt erkenne ich die Sinnlosigkeit hinter dieser Bewegung, dieser Anstrengung ohne Fortschritt. Und ich bereue es.
Hätte ich damals etwas geändert. Hätte ich damals erkannt, dass es scheinheilige Selbsttäuschung war. Hätte ich mich damals nicht so aufgebraucht.
Dann wäre ich jetzt vielleicht in der Lage, tatsächlich voran zu kommen.
Hätte, hätte, Fahrradkette. Wie mein Kollege jetzt sagen würde.

Und jetzt steh ich hier.
Nein, falsch. Natürlich stehe ich nicht.
Jetzt renne ich hier hysterisch herum. Vielleicht ist es nur ein Kreis, in dem ich renne. So groß, dass ich noch gar nicht erkennen kann, dass es eigentlich ein Kreis ist.
Denn natürlich bewege ich mich noch immer.
Nur nicht stehen bleiben! Immer in Bewegung bleiben!
Jetzt renne ich also hier. Und bin eigentlich kaputt. Sehe auf dieses wacklige Ding, das sich „Ich“ nennt. Sehe auf diesen Scherbenhaufen, der sich „Mein Leben“ nennt.
Obwohl ich weiß, dass all dieses Rennen, diese ständige Bewegung gerade einfach nur schädlich ist, mache ich dennoch weiter.
Warum?
Weil ich nicht stehen bleiben kann.

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Liebster Award

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Natürlich freue ich mich, dass ich schon zum zweiten Mal für den „Liebster Award“ nominiert wurde. Nachdem es zurzeit aber irgendwie modern ist, den abzulehnen, habe ich mir natürlich Gedanken gemacht. Ist es narzisstisch, selbstverliebt, diesen Award anzunehmen? Und dann auch noch zum zweiten Mal?
Allerdings gefällt mir das, worum es dabei geht: Dass Blogger andere Blogger weiterempfehlen und dadurch unterstützen und ihnen einfach sagen „Hey, mir gefällt was du tust“. Das ist doch schön.
Deswegen bedanke ich mich ganz herzlich bei Colleen, deren Blog ich übrigens sehr gerne lese (also unbedingt mal bei ihr vorbeischauen!), und werde ihre Fragen sehr gerne beantworten, zumal sie sich wohl echt Mühe gegeben hat, dass sie irrsinnig & tiefgründig sind!

Erst aber noch die Regeln (Colleen hat die sehr schön verkürzt!)
1. beantworte die 11 Fragen der Person, die dich nominiert hat
2. verlinke die Person, die dich nominiert hat
3. nominiere deinerseits Blogs, die weniger als 200 Follower haben
4. stelle diesen Personen, 11 neue Fragen

1. Was ist dein Antrieb zu bloggen?
Worte. Ganz eindeutig. Worte sind mein Antrieb. All diese schönen Worte für schöne Gefühle und schöne Momente. All diese hässlichen Worte für hässliche Gefühle und hässliche Momente. Ich muss das irgendwie loswerden, also schreibe ich. Und welcher Schreiberling möchte nicht andere Menschen (oder eigentlich die ganze Welt) an seinen Worten teilhaben lassen?

 2. Hast du Schreib-Vorbilder? Idole? Große Einflüsse? (Autoren, Redakteure, Dichter, Blogger etc.)
J. K. Rowling ist sicherlich ein großes Vorbild. Klar, als Harry Potter Fan muss ich das ja sagen. Mich fasziniert es, wie sie ganze Generationen nur mit ihrer Fantasie und ihren Worten so fesseln kann!
Allgemein bin ich leicht zu beeinflussen und das tun dann auch immer genau die Autoren, Dichter, Blogger, etc. deren Texte ich gerade lese.

3. Zweifelst du manchmal an deinen Texten? Warum (nicht)?
Woran genau? Manchmal, im Nachhinein, denke ich mir: Vielleicht hätte ich das anders formulieren sollen. Oder wenn ich etwas extrem Emotionales geschrieben habe: Vielleicht hätte ich das nicht schreiben sollen, weil es viel zu emotional und persönlich ist und was, wenn das irgendjemand mal liest?

4. Was liest du sonst so? (Bücher, online etc.)
Ganz viele Bücher. Also gut, leider nicht so viele, wie ich gerne möchte. Aber neben meinem Bett liegen immer mindestens 2 Bücher. Hauptsächlich Romane. Oder so Allgemeinwissens-Zeugs wie ‚I used to know that‘
Dann lese ich natürlich regelmäßig Blogs. Sowohl auf WordPress als auch auf Tumblr.
Oh und von meinem Freund klau ich mir manchmal „Die Zeit“.

5. Was macht dich generell glücklich? Und wie fühlt sich das an?
Es gibt vieles, das mich glücklich macht: Postkarten von I.. Und Postkarten an sie. Umarmungen von F. und seine Blicke und seine Worte und seine Anwesenheit. Bücher. Gute Sätze, schöne Worte. Gutes (sprich: meist viel zu ungesundes) Essen. Der Mond, egal wie er gerade aussieht. Und all die anderen Punkte, die mir I. auf eine (unvollständige) Liste gesetzt hat.
Wie sich das anfühlt? Gut natürlich. Aber jedes Mal ein bisschen anders. Mal einfach nur wie ein fettes Grinsen, mal wie wildes Herzklopfen, mal wie ein Rumoren im Bauch.

6. Kannst du was über Liebe erzählen? (gerne natürlich persönlich)
Nein, kann ich nicht. Ich versuche es immer wieder (siehe meine Liebeserklärungen an F. oder meine Konfessionen), doch ich glaube, das würde hier den Rahmen sprengen, wenn ich versuchen würde, etwas darüber zu erzählen…

7. Wenn es keine Konsequenzen hätte: wie würdest du deinen Tag (oder wenn es gerade spät ist: deinen morgigen Tag) gestalten? Du “darfst” wirklich alles. Und hast alles, was du dafür brauchst.
Ich würde in einer einsamen Hütten in Schottland sitzen, Bücher schreiben, Bücher lesen, die Natur genießen, Schwarztee und Whisky trinken (nacheinander, nicht gleichzeitig), Briefe schreiben, irgendwelche Berge besteigen und die Aussicht und Einsamkeit genießen.

 8. Was hast du bis jetzt vom Leben gelernt?
Dass es kein Ponyhof ist.

9. Wenn du irgendeine Superkraft haben könntest, was wäre sie?
Ich würde gerne allen Menschen mehr Freundlichkeit einpflanzen können. Mitgefühl, Toleranz und alles, was es braucht, damit Menschen nicht mehr so scheiße sind. (Ich denke vor allem jetzt, mit Syrien und der Türkei und Paris und Brüssel, ist das extrem aktuell).

 10. Willst du Kinder? (ist eher so eine Frage, die mich persönlich interessiert.. weil ich das Gefühl habe: keiner will mehr Kinder..)
Nicht jetzt. Aber ich wäre gerne eine richtig tolle, coole Oma. Was bedeutet, dass ich davor erst selbst Kinder brauche…

11. Selbstlob ist wichtig: worin bist du gut?
Im Nachdenken. Meist erst hinterher, aber dann besonders gut.

And now: Meine Nominierungen!

Mittlerweile habe ich ziemlich viele Blogs entdeckt, die ich mag.
Und Folgende davon möchte ich nominieren:
Allen voran Moritz, der dabei ist, etwas Größeres aufzubauen und mich daran teilhaben lässt. Danke dafür!
Michi, die mir schon so lange so treu folgt.
Lettercastle
Katka
Lyrifant
Natalie
Julie
Simon

Das hier sein meine Fragen an euch:
1. Wer ist der wichtigste Mensch in deinem Leben? Und weiß diese Person das?
2. Wofür wärst du bereit zu sterben?
3. Und wofür lebst du?
4. Wer oder Was beeinflusst dein Leben am meisten?
5. Wer oder Was beeinflusst dein Schreiben am meisten?
6. Schreibst du lieber digital oder analog?
7. Was wäre dein Traumberuf? (unabhängig davon, ob du die nötigen Abschlüsse, Zertifikate etc. hast)
8. Welche Frage hättest du schon immer mal gerne beantwortet bekommen?
9. Was schätzt du an deinen Freunden am meisten?
10. Was muntert dich auf, wenn es dir richtig beschissen geht?
11. Welche drei Kleinigkeiten haben dir heute eine Freude bereitet?

Friedfertig

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Ich bin ein friedfertiger Mensch.
Ich bin so friedfertig, ich würde selbst dann noch versuchen Murmeln zu spielen, wenn der Gegner schon längst die Murmeln durch Granaten ausgetauscht hätte.
Der einzige Mensch, den ich anschreien kann, bin ich selbst.
Und auch dann schreie ich so leise, dass nur ich selbst mich hören kann.
Der Terror lässt sich nicht besänftigen und dennoch rede ich mit ruhiger Stimme auf ihn ein.

Und manchmal frage ich mich, wo der Unterschied zwischen Sanftmut und Naivität, zwischen Naivität und Leichtsinn, zwischen Leichtsinn und Dummheit liegt.

Und wäre es dann nicht ein Analogieschluss, Sanftmut mit Dummheit gleichzusetzen?

Doch dann gibt es Momente, da frage ich mich:
Muss man die Stimme heben, um laut sein zu können?
Muss man die Stimme heben, um gehört zu werden?
Muss man Gewalt anwenden, nur weil man es kann?

 

Ich wäre gern ein Wanderalbatros

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Mit einer Stimme, so optimistisch wie eine Amsel im Frühling, erzählst du mir etwas von „Alles wird gut.“ Dieser Stimme mag ich vielleicht glauben. Doch meine innere Stimme schreit lauter und brüllt mich an, lauter als ein Flugzeug beim Start. Dabei schaffe ich es nicht einmal, mein Leben zu starten, geschweige denn ein Flugzeug.
Fliegen allerdings wäre schön. Wie ein Vogel breite ich meine Schwingen aus und gleite durch die Lüfte. Wie ein Wanderalbatros, der oft wochen- ja monatelang unterwegs ist ohne einmal Land zu berühren. Vielleicht habe ich sehr viel vom Wanderalbatros in meinem Blut. Zu gerne wäre ich ebenfalls monatelang unterwegs, weit weg von diesen Ländern und Menschen. Aber da gibt es ja noch meine Angst vor dem Wasser, vielleicht also lieber kein Seevogel. Jedoch bleibt es mein Wunsch, zu fliegen.
Vielleicht auch doch über Meere, solange ich nicht abstürze. Ich stürze so schon oft genug. In Abgründe, die tiefer sind als die in meiner Seele. Abgründe, gefährlicher als Ozeane. Denn ein Ozean hat doch immerhin irgendwie etwas Beruhigendes. Wie damals, als wir an der Atlantikküste saßen und den Wellen zusahen. Sie waren so hoch und die Flut kam herein. Doch das konnte uns einfach nicht beunruhigen. Stundenlang saßen wir da und sahen ihnen zu. Damals als ich dachte, dass noch alles wieder gut werden würde. Weil du es schließlich gesagt hattest.
Mittlerweile habe ich das Gefühl, du wärst so eine Aufziehpuppe. Als Kind hatte ich eine. Beziehungsweise meine Geschwister und ich – wir mussten uns vieles teilen. Die Puppe damals hatte Schlaflieder gespielt, sobald man sie aufzog. Du sagst beruhigende Wörter, sobald du meinen Gesichtsausdruck siehst. Der viel zu oft Verzweiflung und Resignation zeigt.
Wenn ich abends weine – was eigentlich ständig der Fall ist – spüre ich die getrockneten Tränen noch morgens auf meiner Wange. Und meinen Augen sieht man es auch an. Sie sind traurig. Ach nein, das sind sie eigentlich immer. Meine Augen sind gerötet, aber meine Haut ist blass. So blass, als wäre sie durchsichtig.
Und wieder denke ich an den Albatros, dessen Federn immer weißer werden, je älter er wird. Menschen werden angeblich immer weiser, je älter sie werden. Mag schon sein. Bei mir zeigt sich das durch unendlichen Pessimismus. Ich nenne das Realismus. Ich weiß mittlerweile, was alles schiefgehen kann. Also bereite ich mich darauf vor. Ich sehe die größten Teufel an den schwärzesten Wänden, bevor irgendjemand überhaupt eine Mauer gebaut hat. Nur ich eine um mich herum. Das nennt sich dann wohl Lebenserfahrung.
Ein Wanderalbatros lebt durchschnittlich ungefähr 40 Jahre. Ein Mensch sicherlich 70 Jahre. Das ist fast doppelt so lang. Was machen wir mit diesem ganzen Leben – außer es zu verschwenden?
Für einen Wanderalbatros reicht es, nach Nahrung zu suchen und genügend Nachwuchs auf die Welt zu bringen. Schließlich ist er eine bedrohte Art. Menschen hingegen gibt es viel zu viele. Und Menschen sind solche Arschlöcher. Ich glaube nicht an Menschen. Warum also sollten wir überhaupt leben? Und dann auch noch so lange? Ich muss mich vor mir selbst für mein eigenes Leben rechtfertigen, habe aber kein einziges gutes Argument vorzuweisen. Vielleicht sollte ich mich mehr darauf konzentrieren, Argumente zu finden, Argumente zu schaffen. Und nicht auf diesen naiven Glauben daran, dass alles „gut“ wird.
Und vielleicht sollte ich es einfach akzeptieren, dass der Wunsch vom Leben eines Wanderalbatros immer nur ein Wunsch bleiben wird.
Oder wie war das mit dem Realismus?

What it’s all about

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Im Leben geht es um Freundschaften und Liebe. Und um Freundschaften aus denen Liebe wird.
Um Gefühle. Die großen und die kleinen.
Es geht um Musik. Im Kopf und im Herzen.
Um Lagerfeuer und Sonnenuntergänge und um alles, was nicht einmal halb so romantisch ist.
Im Leben geht es darum, im Regen zu tanzen und im Regen zu stehen und mit der Sonne zu lachen und mit dem Mond ebenfalls.
Es geht darum, nicht aufzugeben, immer aufrecht zu stehen und groß zu sein und doch manchmal klein beizugeben.
Es geht um letzte Minuten und erste Male. Um Anfänge und Neuanfänge und um Enden und den Anfang vom Ende und um alles dazwischen.
Im Leben geht es um Fragen und den Versuch sie zu beantworten und die Einsicht, dass man nicht alle Fragen beantworten kann.
Es geht um Diskussionen. Im Großen und im Kleinen.
Es geht ums Berge besteigen und erklimmen und ums Berge versetzen, um das Bergauf und Bergab.
Um das Verirren und das Verlieren. Sich selbst und andere. Und um das Wiederfinden.
Es geht um scheinbare Beständigkeit und die Beständigkeit von Veränderungen.
Um Angst vor Mut und Mut trotz Angst.
Im Leben geht es um das Miteinander und das Gegeneinander, um das Darum und das Trotzdem.
Und immer wieder geht es um Menschen.
Ums Überleben, ums Leben lassen und Leben retten. Wenn auch nur das Eigene.
Und vor allem geht es in allererster Linie doch einfach nur ums Leben.

Liebeserklärung an F. – Teil IV

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Ich möchte in deinem Arm liegen.
Ich möchte bei dir sein.
Denn du gibst mir Halt in dieser haltlosen Welt, wie ein Rettungsboot mitten im stürmischen Ozean.
Ich möchte mich verkriechen, irgendwo zwischen deiner Schulter und deinem Hals, in dieser knochigen Stelle, die so warm ist und sicher.
Ich möchte abends neben dir einschlafen.
Und nachts aufwachen, nur um dir beim Schlafen zuzusehen und nochmal neben dir einschlafen zu können.
Ich möchte dich beschützen. Die düsteren Gedanken aus deinem Kopf verjagen.
Und ich möchte, dass du mich beschützt.
Ich möchte nicht mehr all diese Monster sehen und fühlen. Und nur du kannst sie verjagen.
Ich möchte nur bei dir weinen, denn du küsst mir die Tränen von den Augen und nimmst mich in den Arm und hältst mich fest.
Ich möchte, dass du mich auf die Nase küsst und ich möchte dein Lachen sehen, wenn ich deswegen mein Gesicht verziehe.
Ich möchte deine Hand halten, ununterbrochen, auch wenn der Ring, den du nie ablegst, im Winter so fürchterlich kalt wird.
Ich möchte dich nie wieder loslassen, weil ich doch immer Angst habe, dass du irgendwann nicht mehr zurückkommst.
Ich möchte in deinem Arm liegen.
Ich möchte bei dir sein.
Immer.

Teil I
Teil II
Teil III