Berge bezwingen

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Und oh, wie ich diese Gipfel gefürchtet hatte.
Schneebedeckt, zerklüftet, unbezwingbar.
Wie wir alle gezitterten hatten.
Warum klingen Parolen so verzweifelt, wenn man an sich selbst zweifelt,
im Angesicht dieser Berge?
Doch dann erschien er. Er, der kleiner wirkte als wir alle, der schwach und schmächtig wirkte. Doch er war zäh. Und er wusste nicht, dass es Gipfel gab, die als unbezwingbar galten.
Er stürmte los, leere Parolen rufend. Und bald folgten wir ihm alle, seine leeren Parolen in furchtbare Schlachtrufe verwandelnd.
Manche stolperten, manche wankten, doch niemand stürzte.

So bezwingt man Berge.

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Ein Gedanke zu “Berge bezwingen

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