You are not invincible

Machu Picchu

Höher. Schneller. Weiter.
Immer mehr. Immer mehr.
Bis dein Körper sagt, dass du bitte aufhören sollst.
Schwächling.
Immer weiter, come on!
Ich will doch noch einen Berg erklimmen. Ein Buch schreiben. Die 7 Weltwunder sehen. Freunde treffen. Fenster putzen. 27 Bücher lesen. Und alles andere.
Stillstand ist Rückschritt.
Es gibt Dinge, die was zu sagen haben in deinem Leben: Freunde. Ehrgeiz. Angst.
Aber nicht: Der Körper.

Und dann meldet sich dein Körper erneut zu Wort. Nicht mehr vorsichtig fragend. Sondern vehement fordernd. Und dann… geht nichts mehr.
Erkenntnis #1: Du kannst auch kotzen, obwohl du nur Tee im Magen hast.
Erkenntnis #2: Du kannst auch kotzen, obwohl du nichts im Magen hast.

Dein Körper zieht einen Schlussstrich, obwohl dein Geist doch gerade erst angefangen hat. Schade nur, dass du auf diesen Körper angewiesen bist. Er lacht dich aus: „Na dann sieh mal, wie weit du ohne mich kommst.“
Ich verrate dir ein Geheimnis: Keinen einzigen Schritt weit.
Dein Körper verordnet dir eine Zwangspause und dir geht es zu schlecht um dich noch darüber zu beschweren. Endlich hält auch mal dein Kopf die Klappe. Er ist mit kämpfen beschäftigt.

Und wenn du nach einer ganzen Wochen zum ersten Mal wieder Nahrung behältst, ist es dir egal, dass diese Salzstangen jetzt nicht verdammt healthy sind. Du hast seit 7 Tagen nicht mehr geduscht, deine Haare sind also nicht mehr gerade das, was man fancy nennt. Und die Waage zeigt ein Gewicht, das du zuletzt vor 10 Jahren hattest. Viel zu skinny.
Aber weißt du was: I fucking do not care!

Das hier ist dein Körper. Und der ist nicht unkaputtbar.
Das hier ist dein Leben. Und das ist ebenfalls nicht unkaputtbar.

Vielleicht solltest du es langsamer leben. In einem Tempo, mit dem auch dein Körper Schritt halten kann.
Und jetzt: calm down.

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3 Gedanken zu “You are not invincible

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