Wenn wünschen nicht hilft

Showprincess Flowers

Was ist, wenn du nicht das bekommst, was du möchtest,
weil du etwas Besseres verdient hast?

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Narbensammler

Faust

Sie sehen dir zu bei deinem Kampf. Beobachten jeden Schlag, den du austeilst und jeden Schlag, den du einsteckst. Sie raunen wenn du stolperst, sie jubeln, wenn du triffst. Sie wetten und schreien und lachen.
Während du kämpfst. Nicht um dein Leben. Sondern um alles Andere, was dir wichtig ist.
Deine Haut ist ein Flickenteppich, ein Mosaik aus Narben.
Von jedem Kampf nimmst du ein Andenken mit. Eine Wunde. Aus der eine Narbe wird. Ansonsten war es kein Kampf. Sondern nur ein Sieg.
Die Zuschauer sind deine Familie. Die Arena dein Leben. Und doch verabscheust du sie. Das Einzige, was dir daran gefällt, sind deine Narben. So kann sich endlich jeder vorstellen, wie es in deinem Inneren aussehen muss.
Doch viel wichtiger als die Verletzungen, ist die Tatsache, dass du weiterkämpfst. Und weiterhin Narben sammelst.


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Für Kurzentschlossene

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Falls ihr es noch nicht bemerkt haben solltet:
Mein 2. Buch – Evanna Athos und die Magie des Waldes – ist seit wenigen Wochen verfügbar!

Evannas zweites Schuljahr in Angleridge beginnt so gefährlich, wie das erste endete. Rektor Severin scheint zu ahnen, wer letztes Jahr seine Pläne durchkreuzte. Doch trotz Austins Warnung wollen sich Evanna und ihre Freunde ein weiteres Mal gegen Severin stellen. Mit fürchterlichen Folgen …

Das E-Book gibt es nur noch bis Dienstag zum Einführungspreis von 0,99 €.
Also entweder schnell zuschlagen oder später den regulären Preis bezahlen …

Überall, wo es Bücher gibt, zum Beispiel:
Amazon
BoD – Books on Demand
Thalia
bücher.de


* dieser Beitrag enthält Werbung. Wenn ihr mein Buch kauft, erhalte ich logischerweise ein kleines bisschen Marge. Würde mich also freuen, wenn ihr das tut 🙂

Volcano

Iceland Highland

Wer tanzt auf dem Vulkan
und wer wird von Lava verschluckt
und wer wird von Asche begraben
und wer verglüht noch in der Luft?

Mein Brustkorb hebt und senkt sich
im Takte von Ascheregentropfen.
Ich atme den Staub von Knochen
und den Staub des Feuers
und den Staub der Erde.

Fürchte nicht das Feuer,
fürchte nicht die Asche,
fürchte nicht das Ende.
Fürchte nur mich,
die das alles überlebte.

analog und digital

Cover Band 2

Ich muss ja gestehen, dass ich im Bezug auf Bücher sehr altmodisch bin. Ich mag das Buch in der Hand halten können, durchblättern, daran riechen. (Klischee! Ich weiß. Aber der Geruch ist einfach toll!) Ich mag Eselsohren rein machen (nein, mag ich nicht, aber ich mag es, dass die Möglichkeit besteht – ich mag den Nervenkitzel), ich mag zurückblättern können, ich mag ein Lesezeichen reinstecken können und mit zwei Fingern zeigen können, wie weit ich schon bin.

Aber ich mag nicht 8 Kilo Bücher mit in den Urlaub nehmen. Ich mag auch nicht 20 € für Bücher ausgeben, nur weil sie neu sind. Ich mag abends im Bett lesen können, auch wenn F. neben mir schon schläft.

Und deswegen gibt es mein Buch nicht nur oldschool als gedruckte Ausgabe, sondern eben auch als E-Book. In den ersten beiden Wochen sogar zum Schnäppchenpreis von nur 0,99 €.

In Evannas zweitem Schuljahr in Angleridge wird es noch ein wenig gefährlicher als im ersten. Nicht nur, dass Austin – der ja schließlich Evanna immer ein wenig beschützt hatte – nicht mehr auf der Schule ist. Rektor Severin scheint zu ahnen, wer letztes Jahr seine Pläne vereitelte. Davon wollen sich Evanna und ihre Freunde nicht einschüchtern lassen. Doch erst als einer von ihnen spurlos verschwindet, erkennen sie, wie ernst die Lage ist …

Evanna Athos und die Magie des Waldes, erhältlich unter anderem bei:
BoD
Amazon
Thalia
buecher.de

Send me to Mars

bloody moon

A house, never built,
a place for thieves,
the place where we killed
all memories.
A thief came near,
saw us fall apart,
all he could hear
was my beating heart.

Flying from clocks,
flying to Mars,
halfway I stop
counting my scars.
Too many to stay,
too less to die.
‚Wait‘ you say
and ‚Run!‘ I cry.

The tear on my face
is blood on my tongue,
but all I can taste
is blood in my lung.
Send sparks to the Moon,
send sparks to the Sun
it’s over, too soon,
that’s how it’d begun.

So send me to Mars,
alone in the dark,
just counting the scars
on my beating heart.

 

Wer einen solchen Kollegen hat …

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Es gibt da diesen Satz „Wer einen solchen Kollegen hat, braucht keine Feinde mehr“, der bei uns ständig durchs Büro gerufen wird.
Doch eigentlich müsste ich sagen: „Wer einen solchen Kollegen hat, braucht keine Freunde mehr.“

Als ich damals neu in der Firma war, hatte ich deine Scherze und ironischen Sprüche nicht verstanden. Und deine gruselig-blauen Huskyaugen verunsicherten doch sowieso jeden Menschen, der dich nicht kannte.
Aber mit jedem deiner Scherze und mit jedem deiner ironischen Sprüche lernte ich dich besser kennen. Mochte ich dich mehr.
Du nahmst mich auf in eure eingeschworene Büro-Truppe, als wäre es selbstverständlich. Was es für dich vermutlich auch war.
Du ignorierst mein Stottern, brichst mein ängstliches Schweigen. Weil du so offensiv mit all meinen Schwächen umgehst. Und mit deinen ebenfalls. Für jeden Scherz über mich machst du drei Scherze über dich.
Ich lache dich aus und du lachst mich aus. Wir kommunizieren nur noch mit Mittelfingern. Und Augenzwinkern. Und Grinsen.

„Wer einen solchen Kollegen hat, braucht keine Feinde mehr!“, werfe ich dir mit einem Augenzwinkern zum fünften und letzten Mal für heute an den Kopf, als ich an dir vorbei aus dem Büro gehe. Ich frage mich kurz, ob du mich vielleicht nicht gehört hast, denn ausnahmsweise kommt keine fiese Antwort von dir.
Ich bin bereits am Auto, als du plötzlich neben mir stehst.
„Ich wäre gern mehr als dein Kollege“, sagst du leise.
Aus Gewohnheit warte ich auf die Pointe. Auf dein Zwinkern. Deinen Mittelfinger.
Doch da kommt nichts mehr.