Nur noch 3 Tage…

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Das E-Book von „Evanna Athos und die Zeiten der Macht“ ist nur noch 3 Tage zum Einführungspreis von 0,99 € erhältlich.

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Erhältlich unter anderem bei
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Evanna Athos und die Zeiten der Macht

Evanna Athos und die Zeiten der Macht

Wer gute Noten schreibt hat keine Freunde. So viel musste Evanna Athos mit ihren 15 Jahren schon lernen. Ansonsten hielt sie sich für ein normales Mädchen. Doch dann verschwindet ihr Vater spurlos, was der Auftakt zu einer Reihe unerklärlicher Ereignisse ist. Schließlich landet Evanna in einem britischen Internat, wo sie vom Schülersprecher Austin von ihren magischen Fähigkeiten erfährt. Scheinbar hat alles mit ihrem Vater zu tun. Und plötzlich hat sie zwar dutzende Freunde, aber auch einen übermächtigen Feind. Den nur sie allein besiegen kann.

Mein Debütroman, erhältlich bei
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Jetzt auch als E-Book!
Bis 06.12.2017 zum Aktionspreis von 0,99 €

Tag X

Life for a cause

Heute ist Tag X.
Heute ist mein Buch öffentlich. Und verfügbar.

Es war ein verdammt langer und ein verdammt harter Weg. Immer wieder gab es Momente, in denen ich alles hinwerfen wollte. Den Traum vom eigenen Buch endgültig begraben.
Doch es war einfach nicht möglich, nicht zu schreiben. Also musste ich mich den Kämpfen stellen, gegen den Kreativitätsmangel, den Zeitmangel, den Wortmangel.
Und ich habe sie alle gewonnen.

Wenn ihr wissen wollt, wie mein Triumph aussieht, mein Buch findet ihr:
auf amazon
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bei bücher.de
– ungefähr überall, wo man Bücher kaufen kann
– natürlich auch im Buchhandel eures Vertrauens (da müsst ihr das Buch allerdings vorbestellen. Aber das ist es wert, unterstützt die lokalen Buchhändler!)

Jedes Ding bei seinem wahren Namen nennen

Typewriter

Der Titel steht. Und die Selbstsicherheit wankt.

Es war vor einer Ewigkeit, dass ich von meinem Buch erzählte. Danach schwieg ich darüber.
Doch nur weil nicht mehr darüber geschrieben wurde, heißt das noch lange nicht, dass es nicht fertig geschrieben wurde. Das wurde es nämlich. Fertig. Ich übrigens auch. Fix & Fertig. Schreiben ist Bluten.
Doch schreiben allein reicht noch nicht.
Das Kind braucht einen Namen. Wobei es diese Beschreibung vielleicht nicht so ganz trifft. Kindernamen finden muss einfacher sein. Um Welten. Schwerer kann es nämlich nicht sein. Schwerer kann nur wenig sein.
Nicht nur, dass dieses eine Buch einen Titel möchte. Es ist schließlich Auftakt für eine Trilogie. Und die braucht auch einen Namen. Mit Wiedererkennungswert. Passend zum Genre. Und zur Zielgruppe. Originell. Und alles andere halt auch, was die Suche noch zusätzlich erschwert.
Man kann sich gar nicht vorstellen, wie einfallslos man wird, wenn die einzigen vernünftigen sechs Vorschläge schon lange gestrichen wurden. Man kann sich auch gar nicht vorstellen, wie oft man sich selbst ein und denselben Vorschlag als neue Idee verkaufen möchte und wie oft man ebendiesen erneut durchstreichen kann.

Irgendwann aber war der Titel gefunden. Und der steht. (Bis mir etwas Besseres einfällt.)

Evanna Athos und die Zeiten der Macht.

Pathetik, Protest und persönliche Probleme

Papiervögel, sterbend

Im Grunde genommen wollen wir doch alle eine Revolution vom Zaun brechen, jedoch ohne uns dabei die Hände schmutzig zu machen.

Wir verlassen unsere Komfort Zone um von Klippen zu springen oder unser Gehalt zu verhandeln, nicht aber um Konflikte zu suchen anstatt sie zu umgehen.

Die einzigen Konflikte, die wir wagen, sind die in unserer Beziehung und die in unserem Job. Doch zu mehr reicht es nicht mehr.

Wir sehen Bilder davon, wie Menschen auf die Straße gehen. Lesen Zeitungsartikel darüber. Und denken uns: „Das! Das ist es, was man tun sollte: Protestieren. Boykottieren. Revolutionieren.“

Doch was ist es, das wir stattdessen tun?

Wir schmieren uns das nächste Nutellabrot, tippen die nächste E-Mail, bestellen den nächsten Cappuccino, beginnen die nächste Diät.

Viel zu sehr sind wir mit unseren eigenen kleinen Problemchen beschäftigt, um uns mit den großen Themen der Menschen, der Politik, der ganzen Welt zu beschäftigen.

Das einzige, was wir alle schaffen, ist uns zu beschweren. Über die Flüchtlinge. Über die Umweltverschmutzung. Über zu viel Liberalismus. Über zu viel Engstirnigkeit. Über den Nachbarn, der anders denkt als wir. Über links, über rechts, über alles dazwischen.

Wir würden ja gerne auf die Straße, auf die Barrikaden gehen. Doch wofür denn eigentlich? Irgendwie ist das doch alles nicht unser persönliches Problem. Irgendwie möchten wir doch lieber dieses eine Buch noch fertig lesen. Diesen einen Urlaub noch erleben. Diesen viel zu hohen Kredit abbezahlen. Diesen viel zu tristen Job kündigen.

Wofür würdest du diese verdammte Lethargie hinter dir lassen?

Wofür würdest du kämpfen?

Wofür wärst du bereit zu sterben?

Oder ist das zu pathetisch gefragt?

Wie Felicitas begann, ein Buch zu schreiben

Typewriter

Es war vor 5 Jahren. Ich saß in meinem Zimmer unter dem riesigen Dachfenster und hätte sehr dringend auf einen Test lernen sollen. Hätte. Denn wie das immer so ist, wenn man etwas tun sollte, das keinen Spaß macht, und ein riesiges Dachfenster über dem Kopf hat, starrt man in den Himmel. Und fasst Entschlüsse.
In meinem Fall war das der Entschluss, ein Buch zu schreiben. Jetzt. Sofort. Anstatt zu lernen. Definitiv eine gute Idee.
Schon viel zu lange schwirrte dieser Wunsch in meinem Kopf und schon viel zu lange schwirrte diese Geschichte in meinem Kopf. Die Personen, die Orte, die Gefahren, die Heldentaten.
Also schob ich meine Schulsachen beiseite und öffnete den Laptop. Neues Dokument. Kapitel 1. Los geht’s.

Jetzt – 5 Jahre später – ist von den Worten, die ich damals schrieb, nicht mehr viel übrig. Langsam und mühselig musste ich lernen was Plotting ist, Charakterentwicklung, ‚Show don’t tell‘. (Und ich musste lernen, dass meine Charaktere immer genau das tun, was sie gerade möchten und dass das manchmal perfekt ist und manchmal so gar nicht.) Langsam und mühselig habe ich die stümperhaften Worte & Sätze & Kapitel durch bessere ersetzt.
Und inzwischen hat dieses Buch, das ich selbst einige Jahre lang nicht ernst nehmen konnte, eine ernstzunehmende Form angenommen. Es beißt und kratzt mich, wann immer ich es in die Hand nehmen und streichen will. Denn „mein Baby“ ist groß geworden und möchte die große Welt sehen. Und ich werde es ziehen lassen.

In einigen Monaten werde ich also mein erstes Buch veröffentlichen.
Wann genau? Wie? Wo? Mit welchem Titel? Mit welchem Cover?
All diese Fragen kann ich selbst noch nicht so genau beantworten. Ich nenne das jetzt mal Findungsphase. Oder: Harter Kampf gegen die eigenen Unentschlossenheit.

Deswegen also mein Ruf nach draußen: Unterstützung ist in jeder Form willkommen!
(Kluge Kommentare, nicht so kluge Kommentare, nett gemeinte Tipps, Erfahrungsberichte, Meinungen, etc.)

An der Nordsee

Lachmöwe

Wir fuhren mit dem Schiff zu Freunden meiner Eltern. Das Meer, die raue Nordsee, gab sich heute zahm und die Sonne glitzerte auf der Wasseroberfläche als hätte jemand das Wasser verglast. Möwen kreisten um uns und kreischten.
Gleichzeitig mit einer Lachmöwe erreichten wir das Haus, ein uriges Gebäude aus dem letzten Jahrhundert, von zahlreichen Blumen umgeben, und in diesem Moment kam ein junger Mann um die Ecke, raspelkurze Haare, unglaublich groß, schlank und linkisch, und umarmte mich noch bevor ich erkannt hatte, dass es Nils war, der mich nun fast nicht mehr loslassen wollte und spitzbübisch angrinste.
Nils, zu dem ich immer bewundernd aufgeblickt hatte. Als man mir erzählt hatte, dass er zu studieren begann, während ich noch mit dem Gymnasium kämpfte. Als er mir geschrieben hatte, dass er sein Studium schmiss, während ich mit mir haderte, was ich wohl nach dem Abitur anstellen sollte. Als meine Eltern erzählt hatten, er würde Kapitän werden und auf weite Reisen gehen, während ich mir meinen Wochenendausflug nach Prag durch Ferienjobs ersparte.
Immer hatte ich ihn bewundert und jetzt stand ihm ins Gesicht geschrieben, dass auch er mich bewunderte. Vielleicht aber auf eine andere Art und Weise.
Und ich war mir nicht ganz sicher, was ich davon halten sollte.