Breathing Fire

Die Worte sind Feuer
in meinem Mund,
Lippen zusammengepresst,
sie brennen Löcher
in mein Fleisch
bis ich den Mund öffne
und sie ausspucke.

Eigentlich bin ich
viel lieber Fuchur
als Smaug.
Doch manche Brände
lassen sich nicht löschen.

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Licht

Lichterkette

Eigentlich geht es doch um’s Licht,
es brennt & leuchtet überall,
oder siehst du es nicht,
Liebe ist ein Feuerball.

Eigentlich geht es doch um Dunkelheit,
wie sie Lärm & Hektik verschluckt,
oder bist du nur bereit,
zu sehen, wie sie Feuer spuckt.

Eigentlich geht es doch um Nacht,
um Mondenschein & Sternenlicht,
und wer die Nacht zum Tage macht,
versteht Licht & Dunkelheit nicht.

Volcano

Iceland Highland

Wer tanzt auf dem Vulkan
und wer wird von Lava verschluckt
und wer wird von Asche begraben
und wer verglüht noch in der Luft?

Mein Brustkorb hebt und senkt sich
im Takte von Ascheregentropfen.
Ich atme den Staub von Knochen
und den Staub des Feuers
und den Staub der Erde.

Fürchte nicht das Feuer,
fürchte nicht die Asche,
fürchte nicht das Ende.
Fürchte nur mich,
die das alles überlebte.

Was übrig bleibt

Asche und Feuer

Das ist es, was übrig bleibt:
Asche und Staub.
Und Tränen.

„Brennt es nieder!“, hast du gerufen.
„Lasst die Flammen tanzen!“

Und wir ließen sie tanzen.
Tanzen und toben.
Wütend fraßen sie alles, was ihnen in den Weg kam.
Hungrige Drachen in gelb und rot.

Dann war alles tot.
Schwarze Flocken rieselten vom Himmel.
Bedeckten die Erde wie eine düstere Decke.

Du hast auf den Phönix gewartet.
Der aus der Asche emporsteigen sollte.
Doch da war keiner.

Nichts war mehr übrig.
Nur Asche und Staub.
Und Tränen.